Fri, 23 October 2015
<< zum Interview Teil 1 >>Die Ethnologin zeigt anhand ihrer Feldforschungen, was wir Westler von der Weisheit der Naturvölker lernen können. Ethnologen wandern zwischen den Welten, den äußeren wie den inneren. Wollen sie das Andere wirklich verstehen, sind sie mehr als einmal gezwungen, sich selbst und all ihr Wissen zu vergessen und ihre Komfortzone zu verlassen. Gelingt ihnen das, merken sie, dass es die unterschiedlichsten funktionierenden Anschauungen und Formen des Miteinander gibt, oft sogar viel tauglichere als die eigene. Und manchmal, wenn sie es wirklich wollen und wenn sie Glück haben, dringen sie zum Wesentlichen durch: dorthin, worum es im Leben allen geht - jedem Menschen, jeder Gesellschaft, jeder Kultur. Aber auch der Erde, dem Kosmos, dem Ganzen. Christina Kessler wollte, und sie hatte Glück. Nach einem tragischen Schicksalsschlag widmete sie sich bereits als 19-jährige mit Leib und Seele der Aufgabe, universelle Erkenntnisse der geistigen Traditionen aufzudecken. Ihre Vision war es, zeitloses Lebens- und Orientierungswissen, „die Essenz der Weisheit“ herauszufiltern, in eine zeitgemäße Sprache zu übersetzen und praktisch anwendbar zu machen. Daraus entstand ein selbständiges Langzeit-Projekt mit Feldforschungen in verschiedenen Kulturkreisen. Prägenden Einfluss hatte dabei das Leben mit den Huichol-Indianern der Sierra Madre Mexikos, mit den Ladakhis im Himalaya sowie die Forschung über die letzten Seenomaden Südostasiens. Im Laufe der Jahre gelang es Christina Kessler ihre Forschungsergebnisse methodisch und didaktisch in einen höchst modernen Weg der Potenialentfaltung umzusetzen. Christina Kessler ist Autorin essentieller Bücher über das neue Bewusstsein, Referentin auf internationalen Symposien und gefragte interkulturelle Mediatorin. Anliegen ihrer Arbeit ist es, Menschen dafür zu begeistern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und auf die richtige Spur zu bringen: die Mauern niederzureißen, die uns von uns selbst Die neue Bewusstseins-Ära, die bereits begonnen hat, steht nach Kessler ganz unter dem Zeichen eines verbindenden statt trennenden Denkens. Integration, ganzheitliche Gesundheit und die lebendige Verbundenheit des Ganzen – anders ausgedrückt: die Liebe – sind die Werte der kommenden globalen Kultur, einer “Kultur des Herzens.”
Kontaktdaten
Wir freuen uns über Deine Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema im Kommentarfeld unter diesem Podcast, per eMail oder auch auf www.facebook.com/erfolgsorientiert Herzlich grüßt Dich Deine Edith :) |